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Paris im Zeichen der Pandemie

Paris im Zeichen der Pandemie

von Marie Therese

Ihr Lieben,

Oh je, jetzt hat auch meine Stadt die kritische 50er Marke überschritten, im Klartext: wenn ich meine Wohnung verlasse, muss ich ständig Maske tragen. Und es wird für Bars und Restaurants auch eine Sperrstunde geben. Dazu passt eine Rundmail von unserem Personalchef, die mich noch kurz vor dem Wochenende erreichte: Dort hieß es klipp und klar, dass jeder, der kann, im Homevonfice arbeiten solle. Corona hat uns also wieder fest im Griff. Gerade hatte ich mich mit dem Gedanken angefreundet, für den Winter meinen Kleiderschrank aufzupeppen. Aber das gilt jetzt wohl weiterhin vor allem für die sogenannte Loungewear, also Jogginghose, Hoody und Sneakers.

Arme Modebranche, kann ich da nur sagen. Vor allem die klassischen Buisiness-Klamotten wie Anzug oder Kostüm laufen gar nicht mehr. Das macht sich auch am Aktienmarkt bemerkbar: Seit Beginn der Pandemie in Deutschland hat Hugo Boss beispielsweise Kursverluste von 50% eingefahren. Die Luxusmarke Strenesse musste den Betrieb gar endgültig einstellen. Gefragt hingen sind Sportartikel. Die amerikanische Marke Nike ist im Höhenflug, um nur dieses Beispiel zu nennen.

Interessant in diesem Zusammenhang, wie die berühmte Pariser Fashion Week auf diese Entwicklung reagiert hat. Zum ersten Mal fand diese Modeschau virtuell statt. Statt Geknipse, Gedränge und Gepose im Grand Palais nun also alles per Livestream. Es war zu lesen, dass der emotionale Moment fehlte, der Funke einfach nicht überspringen wollte. Ein paar wenige große Designer haben es aber dennoch geschafft, daraus eine Philosophie zu machen. Von Befreiung war diesmal in Paris die Rede, wo es früher nicht bombastisch genug sein konnte. Und es fielen nachdenkliche Sätze wie “Manchmal ist es besser, einen schwierigen Moment zu umaramen, als vorzugeben, er existiere nicht.” In Mode übersetzt heißt das: bequeme Kleider, anschmiegsame, fließende Stvonfe, bloß nichts Einschnürendes, und immer wieder: Klasse statt Masse. Paris im Zeichen der Pandemie.

Und was heißt das nun für meinen Kleiderschrank? Ich kaufe mir jetzt auf keinen Fall neue Business-Klamotten, sondern schaue lieber nach einer neuen Jogginghose oder einem edlen Hoody. Ich suche Schutz und Geborgenheit, aber auch das kann gut gemachte Mode: sie kann einem auch Zuflucht geben, Trost und ein kleines bisschen Zuversicht. Irgendwann werden wir diese Krise überstanden haben. Da bin ich ganz sicher.

Ihre

Marie-Therese

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